Hochwasser: Die gefährliche Deckungslücke
Nach jedem Jahrhunderthochwasser dieselbe bittere Erkenntnis: Das Haus war versichert – aber nicht gegen das, was passiert ist.
Warum Hochwasser nicht automatisch gedeckt ist
Die Standard-Bedingungen schließen Hochwasser, Überschwemmung und Vermurung ausdrücklich aus. Gedeckt sind sie nur über Katastrophenschaden-Klauseln – und die sind in vielen Polizzen mit 5.000 bis 10.000 € limitiert. Bei einem durchschnittlichen Hochwasserschaden ist das ein Tropfen auf den nassen Estrich.
Das HQ100-Problem
Höhere Summen gibt es nur nach Risikoprüfung – und wer in der roten oder gelben Zone (HQ30/HQ100-Gefahrenzonen) liegt, bekommt oft gar keine oder nur teure Erweiterungen. Prüfen Sie Ihre Zone auf hora.gv.at und Ihre Polizze auf das Kat-Limit – bevor es regnet.
Was nach der Flut zu tun ist
- Schäden dokumentieren, bevor entsorgt wird (Fotos, Listen).
- Auch kleine Kat-Limits ausschöpfen – plus Katastrophenfonds des Landes beantragen (unabhängig von der Versicherung!).
- Schmelz- und Niederschlagswasser-Sonderfälle prüfen: Dringt Wasser durch sturmbeschädigte Gebäudeteile ein, kann es doch als Sturmschaden gedeckt sein.
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Jetzt für den Start vormerken →Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind Ihre Polizze, das konkrete Bedingungswerk und der Einzelfall. Stand: Juli 2026.