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Leitungswasserschaden: Was ist gedeckt — und was nicht?

Rohrbruch, Wasseraustritt, Feuchtigkeit: wann die Leitungswasserversicherung zahlt, welche Ausschlüsse typisch sind und woran Deckungen in der Praxis scheitern.

Worauf es ankommt

Die Leitungswasserversicherung deckt typischerweise Schäden durch Wasser, das bestimmungswidrig aus wasserführenden Rohrleitungen und angeschlossenen Einrichtungen austritt. Entscheidend ist fast immer die genaue Risikoumschreibung im Bedingungswerk: Welche Leitungen sind erfasst, gilt die Deckung auch außerhalb des Gebäudes, und welche Längen- oder Betragsgrenzen sind vereinbart?

Typische Streitpunkte

In der Praxis scheitern Deckungen selten am Wasserschaden selbst, sondern an Abgrenzungsfragen: aufsteigende Mauerfeuchte statt Rohrbruch, Grundwasser oder Niederschlagswasser statt Leitungswasser, Kürzungen bei langen Rohrleitungen außerhalb des Grundstücks oder verletzte Obliegenheiten — etwa nicht abgesperrte Leitungen bei längerer Abwesenheit.

Was echte Fälle zeigen

Im gedeckt-Fall-Archiv findest du dokumentierte Beispiele: den überhitzten Swimmingpool, dessen Schaden gedeckt war, die Nachforderung nach freigegebenem Kostenvoranschlag, die anteilige Kürzung bei 14,8 Metern Rohrlänge — und die feuchten Mauern im leerstehenden Nebengebäude, für die es keine Deckung gab. Jeder Fall zeigt: Der Vertragstext entscheidet.

So findest du es für deinen Fall heraus

Lade deine Polizze hoch und schildere, was passiert ist. gedeckt prüft gegen das Original-Bedingungswerk deines Versicherers und nennt dir die Fundstellen — als Ampel mit Begründung.

Ist dein Fall gedeckt? Finde es heraus.

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Häufige Fragen

Ist ein Rohrbruch immer gedeckt?

Nicht automatisch. Gedeckt ist in der Regel der bestimmungswidrige Wasseraustritt aus versicherten Leitungen — Abgrenzungen (z. B. Feuchtigkeit ohne Rohrbruch, Leitungen außerhalb des Gebäudes) und Obliegenheiten können die Deckung einschränken.

Zahlt die Versicherung auch Folgeschäden?

Das hängt vom Bedingungswerk ab: Trocknung, Nebenkosten und Folgeschäden sind oft — aber nicht immer und nicht unbegrenzt — mitversichert.

Was ist bei längerer Abwesenheit zu beachten?

Viele Bedingungen verlangen das Absperren der Wasserleitungen ab einer bestimmten Abwesenheitsdauer. Wer das versäumt, riskiert die Deckung.

Passende Fälle aus dem Archiv

Alle 50 Fälle im Fall-Archiv →

Dieser Ratgeber informiert allgemein und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Deckungsfragen entscheidet immer der konkrete Vertragstext — die gedeckt-Ampel ist eine dokumentengestützte Ersteinschätzung mit Quellenzitaten, keine Rechtsberatung.